Das Jüngste Gericht von Hans Memling – Ein Bild mit einer interessanten eigenen Geschichte. Zu besichtigen im Nationalmuseum Danzig.

 

Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres laden wir herzlich zum Gottesdienst ein. Es predigt Lektor Przemysław Florjanowicz-Błachut über das Kommen des Gottesreiches (Lukas 17, 20–24).

Anschließend begeht die deutsche Botschaft die zentrale Gedenkfeier zum deutschen Volkstrauertag gemeinsam mit Vertretern der Republik Polen  in der Garnisonskirche der polnischen Streitkräfte. Botschafter Rolf Nikel wird die Gedenkrede halten, auch Przemysław Florjanowicz-Błachut wird an den Feierlichkeiten beteiligt sein.

Termin und Ort der Veranstaltung: 15. November 2015 um 11:00 Uhr in der Garnisonskirche der polnischen Streitkräfte, ul. Dluga 13/15, 00-238 Warschau

Der Volkstrauertag ist für uns Deutsche ein Tag des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Er wurde vor mehr als 90 Jahren vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Gefallenen des ersten Weltkrieges eingeführt.  Heute stehen alle Opfer von Krieg und Gewalt im Mittelpunkt – und das sind neben den Soldaten auch Männer, Frauen und Kinder, Zwangsarbeiter, Verfolgte und Vertriebene und in den Gefangenenlagern und KZs verstorbene Menschen. Die Erinnerung an die Opfer der Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wach zu halten ist dabei bleibende Mahnung und Grundlage für ein versöhntes Miteinander der Völker.

Das Gedenken wird am Volkstrauertag zum Nachdenken darüber, warum immer wieder Kriege geführt werden und ob wir Menschen bereit sind, für Versöhnung, Vorurteilslosigkeit, Toleranz, Gewaltlosigkeit, Freiheit und Frieden einzutreten, um „aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen“, wie ein Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge lautet.